Windowmanager in der Console

Ein Vortrag von Sven Guckes.

Beschreibung

"Screen" ist ein "Window Manager" fuer das Terminal, dh man verwaltet damit Prozesse - in jedem Fenster einen.

Natürlich kann man zwischen den Fenster hin+herwechseln, die Anzeige der Fenstertitel und deren Nummer anpassen. Ein "Monitoring" gibt Nachricht über Aktivität oder Schweigen auf den unsichtbaren Fenstern.

Beim Trennen der Ansicht ("detach") laufen die Prozesse weiter bis man sich wieder mit einer Ansicht verbindet ("reattach") - egal, ob auf dem lokalen Laptop oder auf einem entfernten Server. Allein *das* ist schon ein grosser Nutzen von Screen überhaupt.

Screen hat, wie jedes gute Programm, ein "Key Bindung", dh erlaubt es die Tasten auf Kommandos konfigurieren. Es gibt auch einen Multiuser Modus über den man anderen erlauben kann zuzuschauen (read) bzw hineinzutippen (write). Damit ist zwischen den Nutzern eine Zusammenarbeit möglich.

Der "Copy Mode" erlaubt es in der Fensterhistorie zu suchen und von dort auch Text zu kopieren. Man sieht normalerweise immer nur ein Fenster, aber man kann auch die Ansicht spalten (horizontal+vertikal).

[Extra] und dann gibt es noch: Hardcopies, Zombie Mode, Backtick Command, Farben..

Vorführung: max eine Stunde. Workshop: möglich. wer möchte? Kiste mitbringen!

Achtung: Das Vortragsdokument ist online verfügbar.

 

Software Freedom Day @c-base.org

SoftwareFreedomDay in der C-Base (Rungestrasse) - Nicht in den IN-Berlin Räumen

Was vielen als "Open Source Software" bekannt ist -- beispielsweise Open Office, Firefox und Linux -- wurde einst "Freie Software" genannt, und wird auch heute noch von vielen so bezeichnet, um die politischen Implikationen der Gestaltung von Technik zu thematisieren.

Vorträge ab 16 Uhr

  • Volker Grassmuck - Die freie Software ist die Erfolgsgeschichte des Jahrhunderts … aber kein Schwein kriegt's mit: WTF?
  • Daniel Guagnin (praemandatum) - Datenschutz und Privatsphäre mit Freier Software schützen
  • André Klöpfel - Potentiale Freier Software im Bildungsbereich
  • Peggy Sylopp - Wireless Community Projects in Brasilien: Wie infrastrukturarmen Gegenden selbst verwaltete Netze entstehen.
  • Polina Malaja (FSFE) - Public Money Public Code

Ab ca. 18.30 Uhr offene Diskussionrunde ("Fishbowl"): Potentiale und Hindernisse in der Anwendung und Verbreitung von Freier Software? Was tun und wie?

Organisation: Daniel Guagnin / Eventpate: Robert Clausecker / Kontakt: sfd[]guagnin.de

Ort: c-base, Rungestrasse 20

Debian 9 Release Party

Es ist wieder soweit:
Wir feiern eine Release Party
und zwar die von …

debian 9

Die Vereinsräume sind von 15:00 bis 21:00 geöffnet.

Nachtrag: Zur Release-Party kamen, über den Nachmittag verteilt, etwa 30 Personen, vielleicht auch etwas mehr. Wir hatten viel Spaß bei Kaffee und Kuchen, haben in einem lockeren Vortrag und anhand einer Testinstallation die Neuerungen von Debian 9 durchgesprochen. Später haben wir dann noch einigen Maschinen von Debian 8 auf Debian 9 aktualisiert.

Linux Presentation Day 2017.1

Der Linux Presentation Day ist eine nichtkommerzielle Gemeinschaftsaktion der Linux-Community, die nach außen hin Leuten, die Linux nicht oder kaum kennen, einen guten ersten Einblick in das freie Betriebssystem bietet, und nach innen Vereinen, vereinsähnlichen Gruppen, Unternehmen und Einzelpersonen die Möglichkeit bietet, sich mit wenig Aufwand an einer bedeutenden und in vielerlei Hinsicht effektiven Veranstaltung zu beteiligen.

Kernel Bau Projekt

Debian-Repository einrichten mit eigenen Paketen, das probiert Andreas Gläser noch aus zu Hause bis dahin, lokal auf dem eigenen Rechner, ob es mit den automatischen Updates funktioniert aus dem eigenen Repository.

Inhalt zum Kernel:

  • unterschiedliche Kernel-Varianten konfigurieren und bauen für verschiedene Anwendungs-Fälle, z.B. Desktop vs. Server
  • Angepasste Kernel für eine bestimmte Hardware zugeschnitten, also bestimmte CPU-Architekturen oder Embedded
  • ein eigenes Repository einrichten für automatische Updates mehrerer Rechner (noch TODO)
  • make gconfig, make localmodconfig, make deb-pkg, cross-compiling für andere Architektur

VIM Workshop

Wir machen uns Abkürzungen per "Tags", teilen den Bildschirm in Fenster ein, werden diese in Tabs übernehmen, Texte in Registern speichern, und Vim dann anweisen, seine Daten in einer Session-Datei zu speichern, damit diese beim nächsten Start wieder zur Verfügung stehen.

Ich führe es kurz vor (20min) und dann haben wir zwei Stunden Zeit, um das an den eigenen Rechnern einmal auszuprobieren.

Materialien:

Ein Rechner (mit Linux) und Vim
und das Script zum Vortrag.

Vorkenntnisse:

Grundlegende Befehle zu Bewegungen und Änderungen.

Vortragender:

Sven Guckes

 

 

POSIX.1e/Linux Capabilities

UNIX unterscheidet zwischen root- und nicht-root-Prozessen, sowie zwischen set-user-id-Programmen und normalen Programmen. Linux kennt eine feinere Einteilung in mehr als 30 verschiedene Einzelrechte. Wir erklären, wie diese Differenzierung auf Datei- und Prozeßebene gehandhabt wird. Zudem stellen wir Skripte und Programme zur Verfügung, die als Ausgangspunkt für eigene Experimente geeignet sind.

 

Schillix

Vortrag: OpenSolaris und SchilliX, eine Zustandsanalyse

04.12.2013 (18:30 - 21:30)

Der Projekt-Mitbegründer Jörg Schilling stellt SchilliX vor, ein quelloffenes Betriebssystem auf OpenSolaris-Grundlage. Am 18. August 2010 hörte Sun/Oracle auf, das Quellcode-Repository von OpenSolaris zu pflegen und SchilliX ist eine Initiative dieses Projekt weiterzuführen. SchilliX läuft auf i686-Systemen

Inhalte des Vortrags sind:

  • An welchen Stellen wird zur Zeit wie an OpenSolaris gearbeitet?

  • Welche Distributionen gibt es zur Zeit?

  • Welchen Stand hat SchilliX im Moment?

  • Welche Paketmanagementsysteme gibt es?

http://cdrecord.berlios.de/Files/Schillix-in-berlin.pdf